Eduard E. Willke,

geboren 1940, lebt als Maritimer Künstler in Landesbergen an der Weser. Seine Große Liebe zu den alten Segelschiffen entdeckte er als 12- Jähriger und hat sich seitdem der Leidenschaft der Schönheit alter Schiffe verschrieben.
 

In den 60er Jahren begann er maßgetreu nach Plänen oder Rekonstruktionen zu arbeiten und seine Schiffe wurden über die Maßstäbe 1:100, 1:75 und 1:50 immer größer. Nach jahrelanger Hobbyarbeit gab er 1976 sein Beruf als Fachlehrer auf und absolvierte mit Erfolg eine Lehre im Fach "Holz" bei einem Möbelrestaurator.
Mit der Rekonstruktion alter Segelschiffe machte er sich selbständig und baut seitdem die "Paläste der Meere" des 14. - 19. Jahrhunderts in den Maßstäben 1:25 - 1:10 als unikierte Kunstwerke, die weltweit von Liebhabern in Auftrag gegeben werden. Fast alle Arbeiten aus seiner Hand sind zwischenzeitlich durch Sponsoren und Mäzene in den maritimen Museen gelandet. Unter Kennern gilt er als der "Rubens" der Maritimen Künstler.

Für ein barockes Schiff aus Lindenholz verarbeitet der Künstler in etwa 8000 Stunden mit großer Liebe zum Detail bis zu 25000 - 35000 Holznägel und Nieten, 1500 m Leisten für Planken und Decks, 40 kg Bronze für gegossene Geschütze, 3 m² Blattgold, 500 m Hanf für stehendes und laufendes Gut, 0,25 m³ Massivholz für Kiel, Spannten, Schnitzwerk und 3 l Holzleim.